Schönramer

Saisonales Bier Schönramer Saphir Bock

Der Schönramer Saphir Bock, ein heller Bock, erhält seinen Namen und seine besondere Würze durch den Einsatz der feinen Hallertauer Aroma-Hopfensorte „Saphir“. Unvorstellbare Mengen von diesem Hopfen, nämlich über 1 kg/hl und eine unschuldige helle Farbe verschleiern dezent und letztlich auch hinterhältig die 8,0 % Alkohol.

Schon beim Einschenken überrascht die einladende gold-gelbe Farbe und ein cremiger, kompakter Schaum. Das Aroma ist ein Bukett aus blumigen und fruchtigen Tönen. Eine deutliche Note von Zitrusfrucht mit der Tendenz zu Grapefruit, Nuancen von Pfirsich, Mango und Passionsfrucht hinterlassen in der Nase einen bleibenden Eindruck. Robuste, kräftig-saftige Früchte im Antrunk, vor allem Grapefruit, Mango und Passionsfrucht, unterstrichen von einem leichten Gruß des weißen Pfeffers, der Körper ist voll und samtig, spritzig und zugleich delikat. Im Nachtrunk und im Abgang zuerst Andeutungen von Zitronengras, gefolgt von einer lang nachhallenden, aber sehr feinen und filigranen Bittere, die allmählich einer wohltuenden alkoholischen Wärme weicht. Der Schönramer Saphir Bock ist außergewöhnlich süffig und bekömmlich.

Den Saphir Bock gibt es immer erst ab Mitte März und auf Grund der großen Nachfrage meist auch nur ein paar Tage oder maximal Wochen.

Schönramer Saphir Bock

Bereits im 15. Jahrhundert wussten es die Edelleute zu schätzen und begannen insbesondere das Starkbier aus der Brauerei in Einbeck zu importieren. Daraus wurde in den Jahren über “Ainpökisches Bier“, “Ainpöck“, das “Bockbier“. Der Bierimport aus Einbeck war für Bayern über die weite Strecke kein billiger Spaß, weshalb die Münchner beschlossen 1591 am Platz´l das “Braune Hofbräuhaus“ zu betreiben. Mit Hilfe eines abgeworbenen Braumeisters aus Einbeck erreichte man dann die notwendige Bierqualität. Auch Klöster waren in der Starkbierherstellung schon immer sehr aktiv, denn die Mönche suchten in der Fastenzeit etwas Genussvolles, um trotz des Fastens Nahrhaftes zu sich nehmen zu können. Das war das Bockbier. Man erzählt sich, um hierfür die Freigabe vom Papst zu erhalten, schickten sie ihm ein Probefass. Die Hitze Italiens führte aber bis Rom dazu, dass das Bier sauer ankam. Das Ergebnis war, der Papst probierte, ihm graute fürchterlich und er sah das Bockbiertrinken eher als Sühne denn als Genuss, worauf er die Erlaubnis in der Fastenzeit erteilte.


Informationen

  • Stammwürze
    17,5°P
  • Alkohol
    8,0%
  • Farbe
    9,0 EBC
  • Bittereinheiten
    45,0 IBU
  • Gebinde (Flaschen)
    20 x 0,33l
  • Gebinde (Fass)
    vorbehaltlich Verfügbarkeit


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Privaten Landbrauerei Schönram

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