Geschichte & Familie

Qualität kennt keine Kompromisse

Die Gründe für den Erfolg und die vielen Auszeichnungen der vergangenen Jahre liegen in der gelebten Philosophie der Brauerei. Dass die Brauerei seit 1780 in der achten Generation im Familienbesitz ist, spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Grundwerte der Brauerei bleiben bestehen, ohne dabei den technischen Fortschritt zu vernachlässigen. Qualität und Regionalität stehen bei uns an oberster Stelle und das nicht nur auf dem Papier. Letztlich sind es die Mitarbeiter, die diese Werte leben und so zur Qualität der Produkte aber auch zur Marke Schönramer beitragen.

Die Rohstoffe Hopfen und Malz werden sorgfältigst von Braumeister Eric Toft persönlich ausgesucht. Der Hopfen kommt aus der Hallertau (Bayern) und aus Tettnang am Bodensee (Baden-Württemberg) und das Malz wird ausschließlich aus Bayern bezogen. Dabei pflegt die Brauerei freundschaftliche Beziehungen zu den Erzeugern und vereinbart Direktverträge mit den Bauern, anstatt die Rohstoffe günstiger auf dem Weltmarkt zu kaufen. Die Brauerei profitiert von der engen Zusammenarbeit durch den größeren Einfluss auf den Hopfen von der Auswahl der Anbaufläche bis zur Ernte. Für die Bauern wirken sich die langfristigen Verträge und die höhere Sicherheit positiv auf die Wertschöpfung ihrer Betriebe aus.

Traditionell und handwerklich dahoam gebraut

Neben der Auswahl der Rohstoffe spielt auch die traditionelle Herstellung eine große Rolle. Die Hauptgärung der Schönramer Biere findet in offenen Gärbottichen statt. Bestimmte Stoffe die während dem Gärprozess entstehen und im Bier nicht erwünscht sind, werden täglich per Hand von unseren Brauern abgeschöpft. Diese Details machen das Brauen zwar aufwändiger, wirken sich aber letzten Endes positiv auf die Qualität der Biere aus. Dass unser Bier nach der Herstellung weder erhitzt noch pasteurisiert wird, um es länger haltbar zu machen, ist für uns selbstverständlich.

Da viel Handarbeit und Liebe zum Detail gefragt ist, spielt das gesamte Team der Brauerei eine wichtige Rolle. Jeder einzelne trägt zur Qualität des Endprodukts bei.

Das Schönramer Bier ist und bleibt ein Naturprodukt.

Die Schönramer Historie

Der Ort Schönram, damals „Schönrein“, später „Scharram“ und „Scharramb“ wurde erstmals Mitte des 12. Jahrhunderts urkundlich erwähnt. Im Jahr 1512 wird erstmals eine Tafernwirtschaft in Schönram schriftlich festgehalten, die vermutlich bereits wesentlich länger zuvor existiert haben dürfte. Zum Tafernrecht (vergleichbar mit einer frühen Gaststättenkonzession) die damals vom Landesherrn verliehen wurde, gehörten bestimmte Privilegien die gewöhnlichen Wirtshäusern nicht zu Teil wurden. Dazu gehörten unter anderem auch das Recht zum Bierbrauen, Schnapsbrennen oder Brotbacken, wobei nicht alle Tafernwirtschaften diese Rechte hatten. Im Jahr 1622 ist dann erstmals von einer Braustätte die Rede, wobei auch hier gilt, dass vermutlich schon wesentlich früher Bier in Schönram gebraut wurde.

Nach vielen Besitzerwechseln auf Grund von Streitigkeiten erwarb Jakob Köllerer im Jahr 1780 das stattliche Anwesen. Er war der sechste Sohn des Laufener Wirts Mathias Köllerer. Seit dieser Zeit ist die Brauerei durchgehend bis heute in Familienbesitz geblieben. In den Jahren 1852 und 1853 ließ der damalige Besitzer Anton Köllerer eine kleine Kirche für die Mitarbeiter der Brauerei errichten, um Ihnen den sonntäglichen Gottesdienstbesuch, ohne lange Abwesenheiten von der Arbeit zu ermöglichen. Die restliche Bevölkerung musste weiter zum öffentlichen Gottesdienst nach Petting pilgern, um den dortigen Opferstock nicht zu schmälern.

Tradition und Fortschritt gut verein

Im Laufe der Zeit holten sich immer mehr umliegende Wirtschaften (Dorfen, Schign, Brodhausen, Weildorf, uvm.)  das Bier von der Brauerei in Schönram. Der Namenswechsel der Inhaberfamilie von Köllerer auf den heutigen Namen Oberlindober kam durch die Hochzeit von Lisa Köllerer und Alfred Oberlindober kurz vor dem zweiten Weltkrieg zu Stande. Mit der Heirat änderte sich auch das Geschehen in der Brauerei. Die Gesellschafter Köllerer wurden ausbezahlt, die Landwirtschaft verkauft, die Brauerei modernisiert und das Bräustüberl und eigene Wirtschaften auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Die Jahresausstoßmenge der Brauerei lag zwischen 1900 und den späten 60er Jahren immer bei etwa 7.000 Hektolitern. Seither wächst die Brauerei stetig aber gesund bis 2010 auf etwa 50.000 und bis heute auf etwa 100.000 Hektoliter an. Der Leitsatz „Tradition und Fortschritt gut vereint“ prägt seit Jahrzehnten das Handeln der Brauerei. Zusammen mit einem hohen Qualitätsanspruch und der traditionell handwerklichen Bierherstellung wird dieser Leitsatz auch in den kommenden Jahrzehnten unser Handeln bestimmen.

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