Schönramer Brauerei feiert den Hopfen

Veröffentlicht: 22. April 2026

Der Hopfenanbau in Deutschland wurde zum Immateriellen Kulturerbe ernannt. Das freut uns natürlich als Brauerei besonders für unsere Hopfenbauern, die dadurch noch mehr Wertschätzung erhalten.

Hopfenanbau in Deutschland ist Immaterielles Kulturerbe
Hopfenanbau in Deutschland ist Immaterielles Kulturerbe

Hopfen ist für uns in Schönram einer der wichtigsten Rohstoffe für unser Bier. Unsere Braumeister achten akribisch darauf, dass nur die besten Sorten des grünen Goldes verwendet werden. Das beginnt bereits bei der Auswahl unserer Hopfenbauern in der Hallertau bzw. in Tettnang am Bodensee. Grundsätzlich brauen wir zu 100 Prozent mit Aromahopfen-Sorten, die den typischen Schönramer Geschmack ausmachen. „Hopfen ist, wie die restlichen Rohstoffe die wir einsetzen, für uns extrem wichtig. Seine Qualität, das Aroma, die Verarbeitung beim Bauern, sowie die Verfügbarkeit sind essentiell für die Entscheidung welche Sorten ausgewählt werden“, erklärt 1. Schönramer Braumeister Markus Kampf.

Brauerei Braumeister Markus Kampf.

Hopfen – der Alleskönner

Aroma und Bittere – das bringt der Hopfen ins Bier. Nebenbei hat die Heilpflanze eine antiseptische Wirkung und macht das Bier dadurch länger haltbar. Sie wirkt beruhigend, sorgt für eine gute Schaumstabilität und der Stoff Xanthohumol hat sogar krebsvorbeugende Wirkung. Ein echter Alleskönner also.

Schmecke den Hopfen im Schönramer Bier

„Uns ist ein enger Austausch mit unsern Hopfenbauern sehr wichtig. Wir begleiten den Anbau vom Austrieb bis zur Ernte und sind mehrmals in unterschiedlichen Hopfenschlägen vor Ort, um uns selbst ein Bild zu machen“, schildert Kampf.  Besonders in den Vordergrund tritt das Hanfgewächs in hopfenbetonten Bierstilen wie Pils und Pale Ale. So richtig feiern wir die mehrjährige Pflanze jedoch mit unserem Grünhopfenpils. Dabei brauen wir zu 100 Prozent mit dem erntefrischen Hopfen in Doldenform – dem sogenannten Grünhopfen.

Unsere Schönramer Biere zeichnet jedoch aus, dass sie allesamt mit einer fein abgestimmten Hopfung eingebraut werden. So verwenden unsere Brauer nicht weniger als vier verschiedene Hallertauer Sorten für unser Helles. Und bei der Auswahl überlässt Braumeister Markus Kampf nichts dem Zufall „Um den richtigen Hopfen für unsere Anforderungen zu finden, ist uns eine ausführliche Bonitur unserer Sorten aus verschiedenen Anbauflächen sehr wichtig. Dabei werden auch die unterschiedlichen Wachstumsbedingungen zur Selektion herangezogen“.

Spezial-Helles zum Tag des deutschen Bieres

Für den Tag des deutschen Bieres am 23. April haben sich unsere Brauer etwas Besonderes einfallen lassen. Wir haben einen Sud Helles mit einer bislang unbekannten Hopfenzüchtung unseres Hopfenbauern Georg Breitner aus der Hallertau eingebraut. Anstatt der üblichen vier Hopfensorten, wurde für das Helle nur diese eine eingesetzt. Dadurch besticht das unfiltrierte „Single Hop Helle“ durch fruchtige Aromen, die an Maracuja und Holler erinnern.

Es ist leider nicht im Handel erhältlich, kann aber solange der Vorrat reicht im Zuge unserer Führungen und Tastings bei uns in der Brauerei verkostet werden.

Hohe Auszeichnung für das „Grüne Gold“

In Deutschland wird Hopfen in den Gebieten Elbe-Saale, Hallertau, Spalt, Tettnang und Bitburg angebaut. Mit einem Weltmarktanteil von etwa 35 Prozent sind wir der größte Hopfenproduzent der Welt. Was den Hopfenanbau in Deutschland so besonders macht, ist die Tatsache, dass ein spezielles Wissen um die Hopfenpflanze notwendig ist, dass es Kenntnisse braucht, wie man ihn richtig anbaut, ihn pflegt, erntet und vermarktet. Dabei hat der Hopfenbau nicht nur eine pflanzenbauliche und wirtschaftliche Bedeutung.

Die Erhebung des Hopfenanbaus als Immaturelles Kulturerbe ist somit wohl verdient. „Hopfen ist die Seele des Bieres und als Solche für die Geschmacksgebung mit entscheidend. Darum verdient sich dieser Rohstoff eine ausführliche Widmung von der Vegetation bis zur Verarbeitung. Dies ist nur dann möglich, wenn Bauern und Brauer die nötige Leidenschaft für dieses Produkt mitbringen“, merkt Braumeister Kampf abschließend an.

Eric Toft beim Hopfen binitieren
Eric Toft beim Hopfen binitieren

Tag des deutschen Bieres

Am 23. April feiern wir den Tag des deutschen Bieres. Denn genau an diesem Datum im Jahre 1516 wurde in Ingolstadt die bayerische Landesverordnung erlassen. Sie wurde später als „Reinheitsgebot“ bekannt und berühmt. Dieser Begriff wurde allerdings erst im Jahre 1909 erstmal erwähnt. Mitunter regelte die Landesverordnung, welche Rohstoffe ins Bier dürfen und ebnete dem Hopfen den Weg.

Wenn du mehr über bayerische Biergeschichte erfahren willst, dann schau doch mal bei unserem „Boarisch Bier 1×1“ vorbei und schärfe dein Bierwissen. Wir freuen uns auf dich!

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