Jeden ersten Freitag im Monat gibt’s ab November im Schönramer Bräustüberl ein gemütliches Weißwurstfrühstück.

Ab November kannst du mit einem gemütlichen Weißwurstfrühstück ins Wochenende starten. Im Schönramer Bräustüberl trifft man sich an jedem ersten Freitag im Monat zum „bayerischen Yoga“. Denn nichts entspannt mehr als Weißbier, Weißwurst und Brezen. Komm ganz einfach ohne Anmeldung vorbei. Lost geht’s immer ab 10:00 Uhr.
Die Termine:
6. November
4. Dezember
5. Februar
5. März
2. April
7. Mai
4. Juni
2. Juli
Vor der Weißwurst ist die Brauereiführung
Um dich richtig bierig auf das Weißwurstfrühstück einzustimmen, bieten wir immer davor um 9:30 Uhr eine Brauereiführung an. Nach der einheinalb stündigen Tour durch unseren Handwerksbetrieb gehen wir gemeinsam ins Bräustüberl wo die Gemütlichkeit auf uns wartet.
Hier kannst du dich für die Führung anmelden.

Weißwurstfrühstück – ein Stück bayerische Kultur
Die bayerische Tradition des Weißwurstfrühstücks stammt ursprünglich aus München. Sie entwickelte sich aus der Münchner Wirtshaus- und Frühschoppenkultur des 19. Jahrhunderts. Die berühmte Geschichte von der zufälligen Erfindung der Weißwurst im Jahr 1857 gehört heute zum bayerischen Kulturgut.
Aus der Not geboren
Der Überlieferung nach bereitete der Münchner Wirtsmetzger Joseph „Sepp“ Moser an einem Faschingssonntag Kalbsbratwürste zu. Als ihm die dünnen Schafsdärme ausgingen, verwendete er stattdessen größere Schweinedärme. Aus Sorge, diese könnten beim Braten platzen, ließ er die Würste in heißem Wasser ziehen.
Den Gästen soll die neue Wurst so gut geschmeckt haben, dass sie bald zum festen Bestandteil der Münchner Wirtshausküche wurde.

Warum isst man Weißwürste traditionell vor zwölf Uhr?
Der bekannte Spruch lautet: „Die Weißwurst darf das Zwölfuhrläuten nicht hören.“
Dahinter steckt ein praktischer historischer Grund:
- Fehlende Kühlmöglichkeiten: Frisch hergestellte Weißwürste waren leicht verderblich. Sie wurden traditionell morgens produziert und möglichst bald verzehrt.
- Frühschoppen: In Münchner Wirtshäusern traf man sich bereits am Vormittag zu einer Brotzeit und „einem“ Bier.
- Wandel durch Kühltechnik: Mit moderner Kühlung verlor die zeitliche Begrenzung ihre ursprüngliche praktische Bedeutung. Heute ist sie vor allem ein gepflegter Brauch.